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| Bücher
und Broschüren:
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house
of nature
Katalog zur Ausstellung in den Roxy-Kulturhallen
Ulm 24, Seiten, 9 farbige Abbildungen, 1 s/w Abbildung, München/Ulm
1990,
Preis 10,-- €
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Realitäten
I. nichts zu sehen II. Gestaltungsvorschläge
III. Todeskrankheit
Eine Ursachenerforschung in Salzburg 1989-1994,
mit Texten von Wolfram Kastner, Dr. Gerd Kerschbaumer und Eugene Sensenig
80 Seiten, 50 s/w-Abbildungen, München/Salzburg 1994, Preis 15,--
€
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Vergessen
- eine deutsche Straße
Weg nach Dachau
Untersuchung zur Geschichte, Aktualität und Ästhetik einer unscheinbaren
Straße. Am Anfang dieser Straße liegt das Münchner Polizeipräsidium
mit Untersuchungsgefängnis, am Ende die KZ-Gedenkstätte Dachau. Dazwischen
das Goethe-Institut mit seiner verschwiegenen Adresse, ein Asylbewerberlager
auf dem Gelände eines der vier Zwangsarbeiterlager an dieser Straße,
ein Justizpalast, in dem die Todesurteile gegen die Geschwister Scholl
gefällt wurden, die Heeresbäckerei, „arisierte“ Geschäfte, Wohnungen
und Häuser, die Kaserne, in der Hitler seine militärische Ausbildung
erhielt, usw. usw. und jede Menge Verdrängung und Verdränger ....
Hrg. von Wolfram P. Kastner und Franz Kochseder. München 1995. Mit
Beiträgen von Dr. Barbara Distel,
Prof. Detlef Hoffmann, Wolfram P. Kastner, Albert Lörcher, Wilhelm
Warning, Benedikt Weyerer
96 Seiten, mit 66 S/W und 8 farbigen Abbildungen, historischen und
aktuellen Fotografien sowie Dokumenten, Preis 16,-- €
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Wie
Gras über die Geschichte wächst
Erinnerungszeichen zu den Bücherverbrennungen
Das Zeichen ist so denkbar einfach wie bescheiden: Wolfram Kastner
hat ein drei Meter großes Brandmal in den Rasen des Münchner Königsplatzes
gebrannt und regte an, kein Gras über die Geschichte wachsen zu
lassen. Fast so aussagekräftig wie das Denkmal selbst sind die Umstände
seiner Entstehung – die behördliche Ablehnung, die befristete Genehmigung
und seine amtlich angeordnete Entfernung. Der Brandfleck ist ein
sensibles Zeichen gleichermaßen für Tat und Opfer, das auch unsere
gegenwärtige Realität mit Brandanschlägen und Verdrängung ins Bewusstsein
ruft. Eine Dokumentation, wie Gras über die Geschichte wächst, bis
die dunklen Flecken der Geschichte wieder auftauchen.
Mit einem Essay von Gert Heidenreich ,‚Der Geruch der Asche’ und
einem Text von Reinhard Spieler
Hrg. Wolfram P. Kastner, München 1996, 40 S., mit 19 farbigen Abbildungen,
Preis: 10,-- €
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SSehStörung
Salzburg
Politische Ästhetik, Interventionen, Wahrnehmungsversuche
1988-98.
Seit 1954 marschieren SS-Veteranen und die FPÖ in Salzburg alljährlich
mit Blasmusik, blauen Fahnen und Kränzen jeweils am 1. November auf
dem Kommunalfriedhof auf. Ein Kranz mit schwarzer Banderole und der
demonstrativen Aufschrift "Den gefallen Kameraden der Waffen-SS" wird
abgestellt. Vor dem Kranz stehen mehr Grablichter als sonst irgendwo.
Der Künstler Wolfram Kastner macht seit 1994 mit verschiedenen Interventionen
(u.a. einem Scherenschnitt) darauf aufmerksam. Dafür wurde er mit
einer Briefbombe bedroht, von der Polizei "abgeräumt", mit Strafanzeigen
verfolgt, vom polizeiabhängigen Verwaltungssenat und vom Verfassungsgericht
verurteilt. Die SS/FPÖ-Aufmärsche gelten der Polizei als genehmigungsfreies
"volksgebräuchliches Fest", eine Ehrung von Deserteuren dagegen als
"besonders rücksichtslose Störung der öffentlichen Ordnung" und als
Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Die Ehrung ermordeter Juden
wurde als "unerlaubte Willensäußerung", "rücksichtlose Störung" und
"provokantes Tragen von Davidsternen udgl." inkriminiert.
hrg. von Wolfram P. Kastner, ARGEkultur und Galerie 5020, Vorwort
des Herausgebers und einem Text von Mag. Anselm Wagner, mit Briefen,
Stellungnahmen, Presseartikeln und (Anzeige)Texten der Literaturwerkstatt
der Bundespolizei Salzburg, Salzburg 1999, 32 Seiten, 20 farbige und
4 s/w Abbildungen, Preis: 10,-- €
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Schicksal
(un)bekannt
Ein Erinnerungs- und Ausstellungsprojekt
Verfolgte jüdische Nachbarn aus dem Vergessen zu holen, den Vergessenen
wenigstens temporär Namen und Gesicht zurückzugeben war das Ziel dieses
Projekts, das zusammen mit Jugendlichen erarbeitet wurde. Aus Archiven
wurden Namen, Lebens- und Leidenswege sowie Fotos von Menschen ausfindig
gemacht, die in der Nachbarschaft lebten, zur Schule gingen, studierten,
arbeiteten und von den deutschen Nazis und ihren amtlichen und privaten
Helfern ausgegrenzt und verfolgt wurden. Geschichte auf Augenhöhe
und im Nahbereich – nicht weit weg und namenlos. Das Projekt könnte
Nachahmung finden. Texte von Walter Joelsen, Wolfram P. Kastner und
Jasmin Pförtner
20 Biografien und 21 Fotos (s/w), 64 Seiten, Hrg. von Wolfram Kastner,
München 2000, Preis 8,-- €
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Unmögliche
Kunst
Kunst, die unmöglich gemacht, verhindert, verboten, zerstört,
diffamiert oder strafrechtlich verfolgt wurde. Dokumentiert werden
Beispiele amtlicher Verbote, Behördenwillkür, Fälle polizeilicher
und gerichtlicher Verfolgung, Drohungen, Beschimpfungen und politische
Kampagnen gegen Künstler. Nicht in finsteren Zeiten von Diktatur
und Monarchie, nicht in Pakistan oder China, sondern mitten in Europa,
im demokratischen Deutschland, im vielgeliebten Bayern. Laut Verfassung
ist die Kunst heute frei. Diese Beispiele zeigen, wie das Recht
auf Meinungs und Kunstfreiheit zu Papiertiger werden kann. Dokumentiert
sind Kunstwerke und Aktionen von Otto Dressler, Peter Frese, Harald
Goldmann, Blalla W. Hallmann, Michael Hartmann, Robert Höfling,
Wolfram P. Kastner, Sigmar Polke, T. Scharrenbroich, Johann Schickinger,
Annegret Soltau, WONabc und Guido Zingerl sowie die Auseinandersetzungen
darum. Die Dokumentation und Ausstellung könnte Anregung für andere
Bundesländer und auf Bundesebene sein ...
Texte von Sepp Dürr, Jürgen Arnold und Gerd Holzheimer, hrg. Wolfram
P. Kastner + Günther Gerstenberg, München 2000, 80 Seiten, 17 Abbildungen
(s/w), Preis 10,-- €
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Die Spur der Bücher
„Rasenwachstumssukzession“ und kein zwingendes
„Erinnerungsdatum“
In insgesamt 20 deutschen Städten schlug der Künstler Wolfram P.
Kastner schwarze Flecken, Brandspuren oder Lichtinstallationen zur
Erinnerung an die Bücherverbrennungen deutscher Akademiker und Nazis
von 1933 ff vor.
Das brachte Politiker, Behörden, Universitätsrektor u.a. häufig
in Verlegenheit und spornte sie zu fantasiereichen Formulierungen
von Ablehnungen und Hinderungsgründen an: in Kassel und Frankfurt
ebenso wie in München, Heidelberg, Wuppertal oder Nürnberg z.B.
In mehr als 54 deutschen Brandorten besteht Anlass, kein Gras über
die Geschichte wachsen zu lassen. Aber die Bereitschaft, in den
Stadtzentren öffentliche Zeichen der Erinnerung zu setzen, ist bemerkenswert
gering. Die zentral gelegenen Plätze der inszenatorischen Kulturvernichtung
sind heute der Tourismusbranche und der Verdrängung geweiht.
Die Vorschläge und realisierten Aktionen Kastners in dreizehn Städten
werden mit Texten, Dokumenten und vielen Abbildungen dokumentiert.
Enthalten ist auch die bisher umfangreichste Liste der deutschen
Brandorte.
200 Seiten, 135 farbige Abbildungen, DIN A 4, München 2002, Preis
23,-- € (vergriffen)
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Denk
ich an Deutschland in der Nacht ...
Aktionen, Bilder und Objekte
Deutsche Seife, Kulturbeutel, dt. Frühstücksbrett, Heeresschlachtenmalerkommando,
Freiwilligenerfassungsstelle, Schilder, Landkarten, Fahnen und Bilder,
die zwischen 1973 und 2003 entstanden, sind mit vielen farbigen Abbildungen
dokumentiert.
56 Seiten, 89 farbige Abbildungen, DIN A 4, München 2003, Preis
14,-- €
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Da
gibt’s fei gar nix zum Lachen
Katalog zur Ausstellung im Valentin-Musäum
2003
Von „Time is Honey“-Gläsern, Notfalluhren, potenzfördernden AutofahrerUnterhosen,
verschwundenen Festplatten, Staatswagnerei, Kopfputzvorschlägen, amtswegiger
Sprachschöpferei, Beschildarung usw. ... Vorsicht, das Lachen könnte
Ihnen im Hals stecken bleiben!
48 Seiten, 85 meist farbige Abbildungen, DIN A 4, München 2003, Preis
14,-- €
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Schicksal
(un)bekannt
Eine Ausstellung zur Erinnerung an Menschen, die in München-Giesing
lebten und wegen ihrer jüdischen Abstammung 1933-45 von Nazis, Nachbarn
und Behörden verfolgt, beraubt, vertrieben oder ermordet wurden.
Texte von Walter Joelsen und Wolfram P. Kastner, 28. Seiten, 8 farbige
Abbildungen, München 2001, Preis 6,-- €
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Rückgabe
Intervention
von Wolfram P. Kastner und Martin Kren
zur
Wahrnehmung von Raub und Verschleierung in der Festspielstadt Salzburg
mit Texten von Günther Jacob, Dr. Hilde Fraueneder und Wolfram P.
Kastner
Im Rahmen der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst 2001
in Salzburg realisierten Wolfram P. Kastner als Leiter einer Klasse
und Martin Krenn zusammen mit den Studierenden ein öffentliches Kunstprojekt,
mit dem der Raub des Eigentums jüdischer Menschen, sein Fortbestand
und dessen Verschleierung im Stadtbild und in der Galerie 5020 sichtbar
gemacht wurden.
Geraubte Häuser wurden mit signalartigen Tafeln sichergestellt. Dokumente
zu diesem Raub („Arisierung“) und zur nach 1945 verweigerten Rückgabe,
die im Landesarchiv unter Daten- oder Tatenschutz stehen, wurden veröffentlicht
und sind zu einem kleinen Teil in dieser Dokumentation abgedruckt.
Die Intervention stieß auf große – auch internationale – Resonanz.
Von Ämtern und Behörden der Stadt und des Landes Salzburg wurde sie
eher behindert.
Einen besonderen Eklat löste die Ergänzung einer Erinnerungstafel
für Theodor Herzl aus. Auf der Tafel, die von der Stadt am ehemaligen
Gerichtsgebäude angebracht worden war, war ein Zitat aus dem Tagebuch
Herzls sinnentstellend verkürzt worden. Die Künstler ergänzten das
Zitat handschriftlich und wurden mit Prozess und Zahlungsaufforderungen
belästigt. Erst nach großer internationaler Aufmerksamkeit und nach
Ermahnung durch den Bundespräsidenten fanden sich die Verantwortlichen
in Salzburg zu einer Ergänzung der Tafel bereit und verstecken sie.
Mit Fotos und Texten, Dokumenten und einer Liste der Salzburger „Arisierer“
werden diese Vorgänge dargestellt.
München 2003, 35 farbige Abbildungen, pARTisan-druck, DIN A
4, 78 Seiten, Preis 14.-- €
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auf
einmal da waren sie weg ...
zur Erinnerung an Münchner Juden.
Hrg. Von Wolfram P. Kastner, München 2004, Fotos, Biografien,
Texte und Dokumente zur persönlichen Erinnerung an ermordete Münchner
Juden. 144 Seiten, Preis 16,80 €
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...
nach unbekannt abgewandert
zur Erinnerung an jüdische Familien in Mönchengladbach
Hrg. von Wolfram P. Kastner, Mönchengladbach 2006, Fotos, Biografien,
Texte und Dokumente zur persönlichen Erinnerung an jüdische Familien
in Mönchengladbach. 62 Seiten, Preis 14,-- €
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Furchtbare
Wege
Der Todesmarsch ungarischer Juden durch den Bezirk Kirchdorf/Oberösterreich
Hrg. von Wolfram P. Kastner und Anton Aschauer, Linz 2007, Texte,
Interviews mit Überlebenden, Fotos und Dokumente zum Gedenken an die
ungarischen Juden, die im April 1945 über den Bezirk Kirchdorf nach
Mauthausen getrieben wurden.
56 Seiten, Preis 10,-- €
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…
nach unbekannt abgewandert …
20
Koffer weiß
Dokumentation eines Projekts zur Erinnerung an deportierte und ermordete
jüdische Nachbarn.
Mit 27 Biografien, Porträtfotos, Dokumenten und Abbildungen der Installationen
vor Wohnhäusern jüdischer Nachbarn.
Hrg. von Wolfram P. Kastner, München 2009, 92 Seiten, 59 Abbildungen
s/w, Preis 10,-- €
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Sisyphos
streikt
Katalog zur Ausstellung in der Galerie Christph
Dürr
Texte von Wolfram P. Kastner, Reinhard Müller-Mehlis, Prof. Dr. Winfried
Nerdinger, Oliver Nibbe, Dr. Doris Schmidt u.a.
36 Seiten, 16 farbige Abbildungen, Hochdruck auf Original Heidelberger
Cylinder, München 2009, Preis 16,80 €
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Stein
des Anstoßes
Landsberg
… Schlageter … Regung und Erregung
Dokumentation einer ästhetischen politischen Intervention aus zivilem
Ungehorsam und mit weit reichenden Folgen von Wolfram Kastner und
Claus-Peter Lieckfeld,
24 Seiten, 23 Abbildungen, Landsberg 2010, Preis 2,50 €
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statt Kriegen
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..... Expl. „Unmögliche Kunst“ 10,-- €
..... Expl. „Die Spur der Bücher“ 23,-- €
..... Expl. „Denk ich an Deutschland in der Nacht ...“ 14,-- €
..... Expl. „Da gibt’s fei gar nix zum Lachen.“ 14,-- €
..... Expl. „Rückgabe“ 14,-- €
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