Impressum

 

 

 

 

" Bücherverbrennung 2026 "

 

 

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" Einladung Galerie Heufelder "

 

 

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" Nie Wieder Krieg "

 

 

 

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" DenkMalKrieg - DenkMalFrieden "

 

 

AUSSTELLUNG im Kunstpavillon Alter Botanischer Garten

 

 

 

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" KunstAktion am 1. September 2022/Antikriegstag "

 

 

als Beitrag zum

 

AKTIONSTAG zur Ausstellung Affecting Memory des Deutschen K nstlerBunds

 

am Jahrestag des berfalls der deutschen Nazi-Armee auf Polen und des Beginns des II. Weltkriegs am 1. September 1939

 

Ort: Berlin-Kreuzberg, Ecke Baerwald/Urbanstra e

 

Zeit: Donnerstag, 1. September 2022, 17.30 Uhr

 

 

 

 

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Das Kriegsmonument enth lt die (nach 1945 erstellte) Inschrift:

 

1914-1918

Unseren gefallenen und vermi ten

Kameraden beider Weltkriege

zum ehrenden Gedenken

Kaiser-Franz-Garde-Grenadier-Regiment Nr.2

Infanterie Regiment 29 als Traditionsregiment

IR 29
1939-1945

 

 

 

Gedenkaktionen im ffentlichen Raum und Gespr ch im Deutschen K nstlerbund mit den K nstler*innen Wolfram Kastner, Roberto Uribe und Nezaket Ekici sowie der Kuratorin Paz Guevara

 

 

Die aktuelle Ausstellung Affecting Memory zeigt ausgew hlte internationale Positionen der performativen Aktionskunst, die sich mit ihren multiplen Perspektiven und Formaten radikal von traditionellen Mahn- und Denkmalsvorstellungen l sen. Die beteiligten K nstler*innen Wolfram Kastner, Roberto Uribe und Nezaket Ekici f hren an Orten in der N he des Deutschen K nstlerbundes drei Performances durch.

 

Nezaket Ekici erinnert in ihrer emotionalen Performance an die Geschichte der Gastarbeiter. Ihr Gedicht Papa's Poem bringt in drei Sprachen Fragen von Identit t und Zugeh rigkeit zur Anschauung und stellt geleichzeitig traditionelle Begriffe der Kunstgeschichte bez glich Skulptur und Mahnmal als festes und dauerhaftes Objekt in Frage.

 

Alle drei Performances setzen sich mit ungel sten Aspekten der Gedenkkultur auseinander, die durch die Geschichte, Politik und konomie der Moderne eng miteinander verkn pft sind. Alle drei K nstler*innen verzichten auf tradierten Formen der Repr sentation und bieten eine Alternative in der bermittlung von Erinnerung an.

 

Im Anschluss an die Performances finden im Deutschen K nstlerbund ein K nstler*innengespr ch und eine Konversation mit der Kuratorin Paz Guevara (Haus der Kulturen der Welt, Archive in Berlin) zu dekolonialen Praktiken in Archiven und Kunstsammlungen sowie zu neuen Formen des Gedenkens statt. Der Abend wird von den Ausstellungskuratoren Oscar Ardila und Stefan Kr skemper moderiert.

 

 

Aktionstag am 01. September 22

 

Programm

 

17:00 Uhr     Start Spaziergang    Deutscher K nstlerbund, Markgrafenstra e 67, 10969 Berlin

 

17:30 Uhr     Aktion Wolfram Kastner Denkmal Eberhard Encke: Baerwald-/Urbanstra e, 10961 Berlin

 

18:15 Uhr     Aktion Roberto Uribe Mehringplatz, 10969 Berlin

 

19:00 Uhr     Aktion Nezaket Ekici Deutscher K nstlerbund, Markgrafenstra e 67, 10969 Berlin

 

19:15 Uhr     Gespr ch mit Paz Guevara und Oscar Ardila (englisch)

 

19:45 Uhr     K nstler*innengespr ch mit Nezaket Ekici, Wolfram Kastner und

 

21:00 Uhr     Roberto Uribe

 

Moderation: Stefan Kr skemper (deutsch)

 

Es ist jederzeit m glich zu der Veranstaltung zu sto en. Die Ausstellung kann vor dem Gespr ch besucht werden.

 

Affecting Memory ist eine von Oscar Ardila und Stefan Kr skemper initiierte und kuratierte Ausstellung. Weitere Informationen zur Ausstellung und zu den Arbeiten der K nstler*innen finden Sie >hier https://www.kuenstlerbund.de/

 

 

 

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" Preisverleihung der Humanistischen Union "

 

 

 

 

 

 

 

Laudatio Prof. Winfried Nerdinger

 

(Pr sident der Bayerischen Akademie der Sch nen K nste)

 

 

Antisemitismus, Rechtsradikalismus und Nationalismus waren und sind in wechselnder Intensit t und Quantit t in Deutschland auch nach 1945 immer vorhanden, das wurde in der Ausstellung zum Rechtsextremismus in Deutschland Nie wieder Schon wieder Immer noch nachdr cklich belegt. Geredet und geschrieben wird gegen und ber diese Ausw chse von Dummheit, Intoleranz und Vorurteilen landauf landab, aber einpr gsamer als Vortr ge, Talkshows und Artikel sind Handlungen. Zu den wenigen, die permanent und seit Jahrzehnten handeln, die gegen Extremismus mit Aktionen intervenieren, die auf die Wurzeln rechten Denkens zeigen, die die Spuren von Unrecht und Verbrechen sichtbar machen, die kontaminierte Orte mit ffentlich ablesbarer Erinnerung besetzen, die Verdr ngtes buchst blich wieder vor Augen f hren, und die mit ihrem Vorbild somit zu eigenem Handeln anregen, zu diesen wenigen z hlt Wolfram Kastner.

 

Der britisch-amerikanische Historiker Tony Judt hat die europ ische Nachkriegsgeschichte als eine Lebensform des Vergessens bezeichnet. Dieses besonders in Deutschland gepflegte Vergessen und Verdr ngen wirkt provozierend auf Kastner, der deshalb von sich sagt Nicht ich provoziere, sondern die Zust nde provozieren mich. Er reagiert auf diese Zust nde des Verdr ngens wie auch des latenten oder offenen Extremismus mit den Mitteln des K nstlers, mit Aktionen und Interventionen. Da die Anl sse rgerlich, besch mend, h sslich und peinlich sind, zeigt er auch direkt auf das H ssliche, das ihn provoziert, verweist nicht versch mt, sondern deutlich, ffentlich und zum Teil drastisch darauf zum Beispiel auf die uns glichen Spr che auf Kriegerdenkm lern, die zu hunderten noch berall in Deutschland Nationalismus und Heldentod f rs Vaterland predigen und damit Gewalt und Intoleranz in die Gegenwart tragen; er verweist auf die immer noch gel ufigen Ehrungen der SS, einer Kriegsverbrecherorganisation, die Massenmorde im rassistischen Vernichtungskrieg und in den Lagern ver bte; er verweist auf die widerw rtigen Darstellungen der sog. Judensau an christlichen Kirchen und damit auf die Urspr nge des religi sen Rassismus, und er zeigt mit blutroter Farbe auf das Jodl-Kenotaph, das Ehren-Leergrab f r einen Kriegsverbrecher unter dessen Leitung der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion ausgearbeitet und durchgef hrt wurde, der zum Tod und zur Ermordung von 27 Millionen Sowjetb rgern f hrte.

 

Wolfram Kastner macht Orte, an denen in Rassismus und Verbrechen einge bt wurde, wieder sichtbar zum Beispiel durch den Brandfleck am K nigsplatz, wo am 10. Mai 1933 im Vorgriff auf die physische Vernichtung die Werke von Andersdenkenden verbrannt wurden. Durch nachahmende Aktion wird von ihm ein historisches Ereignis auf verfremdete Weise eindringlich wieder sichtbar gemacht, das ist das genaue Gegenteil der l cherlichen Bodenplatte mit Buchtiteln ohne Verfassernamen, die im vergangenen Jahr im Auftrag des Kulturreferats der Landeshauptstadt buchst blich im Kies des K nigsplatzes versenkt wurde.

 

Kastner macht Verdr ngtes sichtbar: durch Hinweise in der juristischen Fakult t der Universit t, dem Ort der ehemaligen Legitimation des Mordens; durch eine von ihm initiierte Gedenktafel im Alten Rathaus, wo am 9. November 1938 von Goebbels zu den Pogromen in ganz Deutschland aufgerufen und der Holocaust gleichsam in Gang gesetzt wurde. Er erinnert an die verschleppten und ermordeten j dischen M nchner B rger mit namentlich bezeichneten wei en Koffern vor deren Wohnungen, von denen sie deportiert und dann in Vernichtungslagern ermordet wurden; er macht den Leidensweg nach Dachau, zum M rderlager vor den Toren M nchens nachvollziehbar, indem er die Dachauer Stra e als Exempel f r eine deutsche Stra e des Vergessens durch eine Aktion Schritt f r Schritt bis zum Konzentrationslager wieder ins Bewusstsein hebt. Und Kastner zeigt die Leerstellen im Ged chtnis der Stadt auf, indem er einen Platz mit Stelen f r ermordete und vergessene Widerstandsk mpfer initiiert, und indem er immer wieder an Kurt Eisner, den schon nach zweieinhalb Monaten Amtszeit ermordeten ersten Ministerpr sidenten erinnert, der Bayern in einer friedlichen Revolution aus der Monarchie in einen demokratischen Freistaat gef hrt hat, und dem bis heute nicht einmal ein angemessener Platz, sondern nur eine Nebenstra e in der Neubauw ste von Neuperlach gewidmet ist.

 

Wolfram Kastner macht somit, wie Jochen Gerz einmal schrieb, eine gute Arbeit f r alle, die lieber nicht anecken und R cksicht auf dieses und jenes nehmen , die sich nicht ffentlich bekennen wollen. Gerz erkl rte deshalb: Sollten wir nicht manchmal einfach einem wie ihm danke sagen? Als ich beim Abschied aus dem NS-Dokumentationszentrum als Dank f r Kastners Arbeit und seine Hilfe bei der Realisierung dieses von der Politik jahrzehntelang verhinderten Erinnerungsorts, der erst eine Generation sp ter als in anderen St dten er ffnet werden konnte, zusammen mit zwei Journalisten der SZ eine Publikation zu seinen Werken und seinem Wirken herausgab, schrieb ich zur Einf hrung: Wenn es darum ginge, den K nstler auszuzeichnen, von dem in Bayern die meisten und st rksten Anst e zum Nachdenken ber die NS-Zeit und zur kritischen Auseinandersetzung mit den Nachwirkungen des Regimes ausgingen, dann m sste Wolfram Kastner mit Ehrungen berh uft werden. Wenn es darum ginge, die Person zu benennen, die seit Jahrzehnten aus eigenem Antrieb und auf eigene Kosten unerm dlich ihre Mitb rger mit den verdr ngten, aber doch noch vielfach vorhandenen geistigen und materiellen Relikten der NS-Zeit konfrontiert, dann m sste an erster Stelle Wolfram Kastner genannt werden. [...] Leider ist dem nicht so. Wolfram Kastner wurde noch nie in Bayern ausgezeichnet, und seine Leistungen werden, von Ausnahmen abgesehen, bestenfalls hin und wieder als gelungene Provokationen anerkannt.

 

Das schrieb ich vor vier Jahren und darum freue ich mich ganz besonders, dass die Humanistische Union heute danke sagt, und dass Wolfram Kastner mit dem Preis der Humanistischen Union Aufrechter Gang geehrt wird. Er hat ihn wahrlich verdient und Ernst Bloch, der diesen Begriff als Auszeichnung f r kritisches Denken und engagiertes Handeln in seinen Schriften geadelt hat, w re sicher genauso begeistert wie ich ber die Wahl dieses w rdigen Preistr gers.

 

Aufrechter Gang ist ein Zeichen und Zeugnis f r den Mut, die Wahrheit oder einfach das, was man f r wahr h lt, ffentlich zu sagen. In der Antike gab es daf r einen eigenen Begriff, Parrhesia, den Michel Foucault erst vor einigen Jahren wieder ins Bewusstsein brachte. Dieser Mut provoziert alle diejenigen, die sich wegducken, buckeln und blind stellen, und er best rkt diejenigen, die sich gegen Unrecht aufrichten wollen. Aufrechter Gang ist in jeder Gemeinschaft ein wichtiges Zeichen, ein Beispiel daf r, dass man sich auch anders und gegen den Gesinnungsdruck von Mehrheiten verhalten kann. Kastner gibt dieses Beispiel der Parrhesia als K nstler, indem er Wahrheiten k nstlerisch ausspricht und damit diese erst sichtbar und begreifbar macht. Zu den eindringlichen k nstlerischen Mitteln, mit denen er arbeitet, geh rt die bewusst theatralische, reflektierte Nachahmung historischer Vorg nge Kaspar K nig nannte diese Art von Kunstaktionen treffend Erinnerungsauff hrungen . So gingen Kastner und vier weitere Personen mit einem Judenstern am Mantel und begleitet von zwei Personen in SA-Uniform am 9. November 1993 vom Polizeipr sidium in der Ettstra e durch die Neuhauser und Kaufinger Stra e. Sie ahmten das nach und f hrten das vor Augen, was einige Jahrzehnte vorher jeder in Deutschland hatte sehen k nnen. hnlich kniete er am 10. November 2005 mit neun weiteren Personen auf der K rntner Stra e in Wien und schrubbte das Pflaster, in nachahmender Erinnerung an die Wiener Juden, die im M rz 1938 nach dem sog. Anschluss sterreichs zu dieser Aktion gezwungen wurden. Was vor aller Augen geschah, wurde wieder vor Augen gef hrt und damit eine Reaktion bei den Zeitgenossen herausgefordert, wie sie nur durch diese direkte nachahmende Konfrontation m glich ist.

 

Der Kunsthistoriker Detlev Hoffmann hat diese Art des Arbeitens einmal klug analysiert: Die Kunst [Kastners] organisiert soziale Prozesse, in denen Mentalit ten beschreibbar werden, die sich, bis sie in diesen Prozess verwickelt wurden, nicht zu zeigen brauchten. Kunst macht somit Unsichtbares sichtbar. [...] Die Kunst Wolfram Kastners kann, was die Wissenschaft nicht kann, [sie kann] bis zur Kenntlichkeit entstellen. Sie kann durch Provokation das sichtbar machen, was gerne bestritten wird.

 

Die Reaktionen der Zuschauer und der Beh rden sind deshalb direkter und integraler Bestandteil des von Kastner geschaffenen sozialen Kunstwerks. Von einem Bild kann man sich abwenden, einem Vortrag braucht man nicht zuzuh ren, aber bei der Aktion von Kastner zum 9. November, zum M rz 1938 oder zum Konkordat mit einer Inszenierung des Pakts zwischen dem Papst und Hitler, die als Figuren auftreten, bei solchen Aktionen werden die Zuseher wie auch die einschreitenden Polizisten zu mitwirkenden Akteuren, denn ihre Reaktionen, auch das Wegsehen oder Verhaften der Akteure, sind Bestandteil der aufkl renden Erinnerungsauff hrung. Raul Hilberg hat in einer gro en Studie ber T ter, Opfer, Zuschauer die Zusammenh nge und Interdependenzen zwischen diesen drei Gruppen aufgezeigt und er hat darauf hingewiesen, dass die Strukturen, in denen Verwaltungen weisungsgebunden arbeiteten, die Basis f r eine Maschinerie der Vernichtung bildeten. In den Aktionen und sozialen Kunstwerken von Wolfram Kastner werden die Mechanismen der Macht, der Verdr ngung und des Wegschauens sichtbar, und jeder wird aufgefordert, sich mit den von diesem aufrechten K nstler offengelegten Mechanismen auseinanderzusetzen.

 

In Naturrecht und menschliche W rde schrieb Ernst Bloch: das Zielbild im Naturrecht ist aufrechter Gang, menschliche W rde, Orthop die des aufrechten Gangs, also kein gekr mmter R cken vor K nigsthronen, sondern Entdeckung der menschlichen W rde, die nicht aus den Verh ltnissen abgeleitet wird, denen man sich anpasst, sondern von dem neuen stolzen Begriff des Menschen als einem nicht kriecherischen, sondern einem Wesen mit hoch erhobenen Kopf.

 

Von Wolfram Kastner, der jahrzehntelang trotz Verleumdungen, Strafanzeigen, Verhaftungen und Prozessen, trotz Entt uschungen durch das Verhalten von Beh rden und Amtstr gern und durch Urteile gegen ihn, unbeugsam den Kopf erhoben hielt und immer wieder unbequeme Wahrheiten sichtbar machte, von ihm k nnen wir lernen, wie aufrechter Gang einer Gemeinschaft helfen kann, sich gegen Amnesie und Antisemitismus, gegen Extremismus und Nationalismus zu sch tzten und zu wehren. Der Preis der Humanistischen Union ist deshalb wie f r ihn geschaffen.

 

Lieber Herr Kastner, herzlichen Gl ckwunsch!

 

 

 

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" B cherverbrennung 2022 "

 

 

 

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Mehr hier

 

 


 

 

" MARIA LUIKO "

 

 

AUSSTELLUNG

 

mit Grafiken und Bildern, Dokumenten und Fotos

 

zu Ehren der K nstlerin Maria Luiko (1904-1941)

 

 

 

 

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"KoronaCunst statt CUNSTkorona"

 

 

Bilder, Cartoons und Zeichnungen bis zum pandemischen Ende

 

in der Galerie Christoph D rr, H bnerstra e 5, 80637 M nchen, Tel. 089/129 39 92

 

Die - Fr. 14-18 Uhr, Sa. 11-14 Uhr

 

 

 

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          Wolfram P. Kastner                                                       Michael Heininger

 

 

Wir zeigen Kunst statt Corona. Wir zeigen Bilder ohne t dliche Inzidenz. Sie d rfen auch ohne Mundschutz durch die Fenster reinschaun und vielleicht (sogar mit Abstand und Mundschutz) zur Augenscheinseinnahme einzeln eintreten.

 

 

Selbst f r Kulturredakteur*innen, Feuilletonist*innen und amtliche Kunstsachverst ndige sind aktuelle Einblicke in das akute chronische, aber virusfreie Schaffen der K nstler sowie k nftig verfasste Ausblicke unsch dlich und epidemisch v llig gefahrlos.

 

 

Eine kleine Prise Humor muss nicht unbedingt schaden. OVID statt covid. Metamorphosen statt Mutationen *)

 

 

Wir locken Sie nicht down, sondern an. Mit Kunst statt Corona.

 

 

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Galerie Christoph D rr, H bnerstra e 5, 80637 M nchen, Tel. 089/129 39 92

 

Galerie Duerr

 

*) etwas OVID statt covid:

Aurea prima sata est aetas, quae vindice nullo,

sponte sua, sine lege fidem rectumque colebat

Consedere duces et vulgi stante corona .

(goldenes Zeitalter, freier Wille, gesetzlos Richtiges tun statt in corona rumstehen)

 

 


 

 

Ausstellung    Gesichter der Revolution    verl ngert

 

 

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Die Revolution 1918 wurde nicht von einer anonymen Masse getragen, sondern von Personen mit Namen, Gesichtern und Lebensgeschichten. Wer waren die bairischen Revolution rinnen und Revolution re rund um Kurt Eisner?

 

Dieser Frage widmet sich die Ausstellung, die bis Ende 2021 in den R umen des Kurt-Eisner-Vereins, Westendstra e 19, 80339 M nchen, zu sehen ist. Kontakt: Julia.Killet@rosalux.org, 089-51996353

 

Kurator und K nstler: Wolfram Kastner, M nchen, www.ikufo.de, Kurt-Eisner-Kulturstiftung, Das andere Bayern e.V.

 

Video mit dem Aktionsk nstler Wolfram Kastner: Video

 

 

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"BischofsMacht und HexenMord"

 

Lithografien zur Verfolgung sogenannter Hexen

Wolfram P. Kastner

 

Lesung

'Bonschab - ein Name auf den Tod?'

So 9. August 2020 16.00 Uhr

Wolfram P. Kastner und Claus-Peter Lieckfeld

 

Vernissage

So 9. August 2020 17.30 Uhr bis So 20. September 2020

 

Museum Das Jurahaus, Eichst tt, Rot-Kreuz-Gasse 17

 

 

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"S ulenwanderung"

 

Fotoarbeiten von Wolfram P. Kastner und Christian Lehsten

Ausstellung 11.05.2020 bis 30.09.2020

 

TEMPEL MUSEUM Etsdorf

Rangersga 21

92272 Etsdorf, Freudenberg

 

ffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag

10 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

 

Telefon: 0172 9645228

Mail: koch@tempel-museum.de

 

 

Die klassische S ule ist Inbegriff der abendl ndischen Kultur, architektonisches Symbol des Erhabenen und des G ttlichen , Sinnbild standhafter Sch nheit und hoher Tragf higkeit. S ulen sind Zeichen des Triumphs, scheinbar himmlischer wie irdischer Macht, hoher Kunstfertigkeit und herrschaftlichen Reichtums.

S ulen tragen Giebel und Portale ebenso wie das Ansehen ihrer Bauherren hoch hinauf, nobilitieren sie und ihre Umgebung. Sie erheben sich mit ihnen und dem Auge des Betrachters ber den banalen Alltag hinaus in h here Sph ren.

In der S ulenwanderung erl sen wir eine S ule (in ungef hr menschlicher Gr e) aus ihrer blichen Funktion und nutzen sie als mobiles optisches Instrument. Es findet keine Seelenwanderung statt, aber die Wanders ule wird zum Gradmesser oder Vergleichsma stab, zum Prisma oder Kontrapunkt.

Sie tr gt nichts, sondern wird getragen, sie kann st rzen und f llt schlie lich der L nge nach hin wie vor ihr andere S ulen nach dem Sturz ihrer m chtigen Herrn.

 

 

 

 

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"75 JAHRE - TAG DER BEFREIUNG - WEISSE FAHNEN FÜR FRIEDEN UND FREIHEIT"

 

Projekt unter der Schirmherrschaft von Dieter Reiter

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München

 

 

Vom 30. April bis zum 8. Mai 2020 werden vor dem Rathaus am Marienplatz 14 wei e Fahnen mit der Aufschrift

Tag der Befreiung 30. April 1945 gehisst.

 

 

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BürgerInnen der Stadt sind eingeladen,

aus den Fenstern von Wohnungen, Büros und Werkstätten weiße Fahnen zu hängen.

 

Städtische Institutionen (Museen, Behörden, Schulen, Theater u.a.) werden gebeten,

weiße Tücher und/oder Fahnen zu zeigen.

 

MusikerInnen und alle BürgerInnen sind eingeladen, am 30. April um 12.00 Uhr,

aus Fenstern und von Balkonen, Lieder und/oder Musik zum Tag der Befreiung ertönen zu lassen.

 

 

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Zum 30. April werden wir das online-Museum Tag der Befreiung eröffnen.

 

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*** Wir suchen Ihre Fotos

Wir suchen f r diese online-Ausstellung Fotografien aus München, die zu dieser Zeit gemacht wurden.

Wenn Sie Aufnahmen besitzen oder jemand kennen, der solche besitzen könnte, schauen Sie sich bitte

dieses PDF an -->
Wir suchen Ihre Fotos

 

 

 

Hintergrund:

 

Mit dem Einmarsch der Rainbow Division der US-Army am 30. April 1945 wurden das Nazi-System und die Hauptstadt der Bewegung beendet. Am 7. Mai 1945 musste der Nazi-General Jodl die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht unterzeichnen, am 8. Mai war der Krieg zu Ende.

 

Die Befreiung der von den Nazis politisch und rassistisch Verfolgten, der KZ-Häftlinge, der Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen, der Kriegsdienstverweigerer und Widerstandskämpfer war damit verbunden. Für die NS-Verbrecher, Mitläufer und Sympathisanten war es dagegen Zusammenbruch, Niederlage und das Ende ihres mörderischen Unterdrückungs- und Gewaltsystems.

 

65 Millionen Menschen waren gewaltsam zu Tode gekommen. Mit 27 Millionen Getöteten waren die Völker der Sowjetunion am stärksten betroffen. Sechs Millionen europäische Juden wurden ermordet, über drei Millionen sowjetische Kriegsgefangene, bis zu 500.000 Sinti und Roma sowie etwa 300.000 behinderte und pflegebedürftige Menschen.

 

Der 30. April 1945 war und bleibt ein die Zeiten überdauernder Tag der befreienden Niederlage und des rettenden Zusammenbruchs (Martin Sabrow, Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam).

 

Wir haben den alliierten Siegermächten den Frieden und die Befreiung vom Nazi-System zu verdanken und wollen das wie in vielen anderen Ländern im Gedächtnis behalten und feiern.

 

Mit diesem Tag begann ein mühsamer Prozess der Demokratisierung und der Entwicklung von Freiheitsrechten, der bis heute andauert. Gerade in Krisenzeiten ist die demokratische freiheitliche Struktur einer Gesellschaft besonders wichtig und einer belastenden Bewährungsprobe ausgesetzt. Wir dürfen die Gefahren für die Demokratie nicht verharmlosen, wir dürfen Freiheitsrechte nicht leichtfertig aufs Spiel setzen und müssen sie mit Geschichtsbewusstsein bewahren und weiterentwickeln.

 

Die braune demokratiefeindliche Ideologie ist leider nicht verschwunden, wie die rechtsextremistischen Morde der letzten 30 Jahre, und vor allem der vergangenen Monate, zeigen. Es gilt, außer dem coronalen Virus, auch braune Viren zu bekämpfen, Infektionswege zu stoppen und Widerstandskräfte zu stärken. Wir sind alle in der Verantwortung, uns gegen Hass und Gewalt zu wehren und für freiheitliche Menschenrechte offen und sichtbar einzustehen.

 

LLeider mussten alle Veranstaltungen, Vorträge und Versammlungen zum 75. Jahrestag der Befreiung abgesagt werden. Umso wichtiger ist es, trotzdem öffentliche Zeichen zu setzen für Freiheit und Frieden sowie gegen Geschichtsverfälschung und -revisionismus. Zeichen, die weithin wahrnehmbar sind auch weit über die Stadt München hinaus.

 

Am 30. April 1945 waren nur wenige weiße Fahnen in München zu sehen.

75 Jahre danach sollen weiße Fahnen und Tücher in der ganzen Stadt wehen,

als Zeichen für Frieden und Freiheit, gegen Krieg, Hass und Gewalt.

Die Beteiligung möglichst vieler Institutionen und BürgerInnen der Stadt ist erwünscht.

 

 

Wir erstarren nicht vor Angst. Wir stellen uns der Gefahr.

Nichtstun wäre ein falsches Signal. Wir zeigen, dass wir aus der Geschichte lernen, Würde und Freiheit aller Menschen zu achten und uns für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen.

 

 

 

 

Idee, Konzept und Organisation:

Wolfram P. Kastner (Institut f r Kunst und Forschung)   Tel. 089 157 32 19

und Michael Wladarsch (84 GHz)                                  Tel. 089 - 30 63 79 11

 

 

Das Projekt wird unterstützt von:

Sepp Bierbichler, Michaela Dietl, Till Hofmann, Robert Hültner,

Dr. Sylvia Katzwinkel, Claus-Peter Lieckfeld,

Ecco Meineke, Terry Swartzberg, Gunna Wendt

 

Kulturreferat der Landeshauptstadt München,

DGB Region München,

ver.di - Bezirk München & Region,

GEW - Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft,

München ist bunt e.V.,

Das andere Bayern e.V.,

Bund f r Geistesfreiheit München,

Beth Shalom, US-Generalkonsulat München,

Kulturverein Isar-Loisach e.V.

 

Das Projekt wird gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

 

 

 


 

 

"NIE WIEDER KRIEG - NIE WIEDER FASCHISMUS!"

 

Ausstellung vom Michael Heininger und Wolfram P. Kastner

in der Galerie Christoph Dürr, H bnerstr. 5, 89637 München.

 

 

Vor 75 Jahren, am 29. April 1945 wurden die Häftlinge des KZ Dachau befreit und am 30. April beendete die Rainbow-Division in München das Nazi-System und die Hauptstadt der Bewegung .

 

Die Forderung Nie wieder Krieg - nie wieder Faschismus! war damit aber noch keineswegs erfüllt, sondern blieb bis heute eine notwendige historische Aufgabe und Zielsetzung auf der Grundlage der Befreiung vom verbrecherischen NS-System.

 

Wir haben allen Grund, die Geschichte als Teil der Gegenwart zu begreifen, ihrer Verharmlosung und Verdrängung entgegen zu wirken und rechtsextremistische und faschistische Tendenzen zu stoppen.

 

Mit dieser Ausstellung wollen wir einerseits die historische Befreiung von Krieg und Faschismus feiern und andererseits auf die aktuellen Gefahren und Entwicklungen aufmerksam machen.

 

Wir wollen damit ein Zeichen setzen gerade in der Stadt, in der das NS-Verbrechertum seinen Anfang nahm, und einen Beitrag leisten f r die notwendige Sensibilität als Voraussetzung f r eine Zukunft ohne Krieg und Faschismus.

 

Gegen nationalistisches Geplärre und Geprotze, gegen jeden Rassismus, gegen Waffenproduktion und Krieg, gegen braune gehirnzersetzende Viren und geschichtsvergessene Blödheit, gegen die Verharmlosung brauner Netze.

 

 

Wir zeigen Bilder gegen Krieg und Faschismus.

 

(Dies ist die einzige Ausstellung, die in Münchner Museen und Galerien aus diesem Anlass und zu diesem Thema stattfindet.)

 

Die Er ffnung soll stattfinden am Mittwoch, den 29. April 2020

 

(dem 75. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Dachau)

 

um 19.00 Uhr.

 

 

Einladung als PDF --> hier

 

 

 

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Falls das nicht möglich ist, werden Bilder aus der Ausstellung auf der website der Galerie Christoph Dürr gezeigt:

 

www.galerie-ch-duerr.de

 

 


 

"M NCHEN LIEST - AUS VERBRANNTEN B CHERN"

 

10. Mai 2019, am K nigsplatz 10-18 Uhr

 

 

86 Jahre nach der B cherverbrennung auf dem K nigsplatz in M nchen:

 

Am 10. Mai 2019 um 10 Uhr wird der K nstler Wolfram P. Kastner einen Brandfleck in den Rasen des K nigsplatzes brennen (damit kein Gras ber die Geschichte w chst) und
von 11 18 Uhr eine Lesung "M nchen liest - aus verbrannten B chern" moderieren.

 

 

 

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Am 10. Mai 1933, wenige Wochen nach der Macht bergabe an die Nazis, beteiligten sich 50.000 M nchnerinnen und M nchner (gro enteils Akademiker) an der B cherverbrennung auf dem K nigsplatz, die von Studenten der M nchner Universit ten und dem Rektor der LMU inszeniert wurde.

Verbrannt wurden B cher von Autoren wie Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Sigmund Freud, Erich K stner, Irmgard Keun, Heinrich Mann, Erich M hsam, Erich Maria Remarque, Anna Seghers, Ernst Toller, Kurt Tucholsky, Arnold Zweig und Stefan Zweig. Ab M rz 1933 wurden in Deutschland (in ber 60 St dten) und sp ter in den besetzten L ndern B cher und Bibliotheken verbrannt und vernichtet. Dem folgte die Vernichtung von Menschen und die Zerst rung von St dten und L ndern.

In M nchen begann der Terrorakt gegen das angeblich "volkszersetzende Schrifttum" mit einer pomp sen Auftaktveranstaltung im Lichthof der M nchner Universit t am 10. Mai 1933. Nach einem n chtlichen Fackelzug durch die Stadt wurde dann auf dem K nigsplatz der Verbrennungsakt inszeniert, die B cher der "Reichsfeinde" auf den Scheiterhaufen geworfen.

Viele der 1933 verbrannten B cher sind bis heute weitgehend unbekannt.

 

 

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Veranstalter:

Institut f r Kunst und Forschung, M nchen, Wolfram P. Kastner, Tel. 089 - 157 32 19

 

Mitveranstalter: B rsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Bayern; Bund f r Geistesfreiheit; DGB Landesbezirk Bayern; Evangelisch-Lutherisches Dekanat M nchen; Evangelische Vers hnungskirche, Dachau; Kulturreferat und Referat f r Bildung und Sport der Landeshauptstadt M nchen; Hochschule M nchen; Institut f r Deutsche Philologie/LMU; M nchner Kammerspiele; M nchner Volkshochschule; M nchner Stadtbibliothek?; Oskar Maria Graf Gesellschaft; Stiftung Bayerische Gedenkst tten; Verband Deutscher Schriftsteller (VS); ver.di Bayern

 

Die Universit t M nchen/LMU hat sich bisher nicht bereitgefunden, als Mitveranstalter die Lesung mitzutragen, obwohl sie 1933 die B cherverbrennung organisierte.

 

 

Weitere Informationen unter 089 157 32 19 (Wolfram P. Kastner)



 

 

 

 


Kontakt:
Wolfram P. Kastner 089 - 157 32 19 www.ikufo.de
HP Berndl 0171 788 2475 www.berndl-art.

 

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SonderKURZausstellung

 

 

nicht darstellbar (KuRef)

popul r-rezeptionsgeschichtliche Pr sentation (keine Kunst) (KuRef)

Bel stigung der Allgemeinheit (Bu geldbescheid der Stadt M nchen)

beschimpfender Unfug (Landgericht)



 

 

 

 


Kontakt:
Wolfram P. Kastner 089 - 157 32 19 www.ikufo.de
HP Berndl 0171 788 2475 www.berndl-art.

 

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Kein Werben fürs Sterben

 

KunstAktion gegen Kriegspropaganda

 

Textprobe am KriegerMal in München/Dachauer Stra e

(Volkstrauertag 2017)

 

 

 

Die Bundeswehr und ein skurriler Veteranenverband dekorierten wieder den skandalösen Militaristenspruch SIE STARBEN FÜR DEUTSCHANDS RUHM UND EHRE am Kriegerdenkmal an der Dachauer Stra e in München.

 

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"Wegen Hexerey! Denunziert Gefoltert Verbrannt"

 

Dokumente, Transkripte, historische Bilder, Kunstwerke + Initiativen
von Wolfram Kastner + Hannes Kinau und dem Autor Claus-Peter Lieckfeld

 

 

Ausstellung vom 25. August bis 15. September 2017
in der ehemaligen Johanniskirche am Domplatz 8 in Eichstätt

 

 

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AFTER THE FACT

PROPAGANDA 2001 2017

 

Ausstellung 30. Mai 17. September im KUNSTBAU Städtische Galerie München

 


 

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WiderstandsDenkmal

 

2017 - DGB-Haus M nchen

 

 


 

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time is honey

Bilder + Objekte von Wolfram Kastner

 

Einladung zur Vernissage

11. Juni 2015, 19:30 Uhr im Strandkorb

 


Ausstellung im Strandkorb.

Laden für neue Perspektiven Gollierstraße 39 , 80339 München
Vernissage der Ausstellung 11. Juni 2015, 19:30 Uhr
inklusive einer "Zeitreise am Klavier" mit Stephan Brunner
und einem KurzFilm von Wolfram P. Kastner
"time is honey" 12, Juni – 31. August 2015,
Mo.-Do. 10-17 Uhr u.n.Vereinbarung (089 15 93 94 0)

 

 


Kunstaktion von Wolfram P. Kastner
und Hans-Peter Berndl

 

 

Das Kriegerdenkmal an der Dachauer Straße in München, das seit 1962 die Aufschrift trug "SIE STARBEN FÜR DEUTSCHLANDS RUHM UND EHRE" und das Wolfram P. Kastner und Hans-Peter Berndl in einer ästhetischen Aktion um die Buchstaben R,U,H,M und D erleichterten,

 

 

 

 

wurde von der Bundeswehr mit schwarzen Platten zugeschraubt. Ist diese Tafel nun eine Einladung weitere Kunst-Aktionen aus zu führen? Wolfram P. Kastner und Hans-Peter Berndl haben heute die einladende Tafel mit Kreide verziert!

 

 

Und hier das Video zur Story:
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau-der-sueden/denkmal-ehre-unehre-100.html#&time=

 

Fortsetzung absehbar!

 


Sturm auf eine Bastille

Bilder von Wolfram P. Kastner

 

 

Ausstellung B.O.A.

Videofilmkunst, Schwanthalerstrasse 74-76, München

 

bis März 2015

 


12./13. Juli jeweils 12-19 Uhr

"Offenes Atelier"

 

Schellingstraße 117 RGB

- Wolfram P. Kastner zeigt Grafik

- im Rahmen von "Kunst im Karrée"

 

 

 


 

"Sturm auf eine Bastille"

Ausstellung bei B.O.A

 

ab 18. Juli 2014 (auch 225 Jahre nach dem Sturm auf die Bastille in Paris sind weitere Erstürmungen von Bastillen erforderlich)

 

 

 


 

"StadtTon" Ausstellung

am 22. Juli 2014

 

in der Galerie Heufelder

(Wolfram Kastner lässt die Häuser tanzen)

 

 

 

 

 

 


 

Kriegerdenkmal ergänzt und Friedensbaum gepflanzt

 

Am 14. Mai 2014 stellten Schülerinnen und Schüler der Mittelschule am Winthirplatz Ergebnisse ihrer Arbeiten im Rahmen eines Jugendkulturprojekts mit dem Künstler Wolfram P. Kastner in der Turnhalle der Schule vor.

 

 

Ausgangspunkt war das Kriegerdenkmal in der Schule (eins von über 100 in München).

 

 

Wie könnte man das Kriegerdenkmal aus der Sicht von Jugendlichen heute (100 Jahre nach Beginn des 1. Weltkriegs) verändern oder ergänzen?

Dazu erarbeiteten die Schüler Texte, Bilder, Diaserien und einen Film, stellten sie in einer Schulveranstaltung vor und ergänzten damit das Kriegerdenkmal. Der aus dem Irak stammende Schüler Derschad trug ein von ihm selbst auf kurdisch verfasstes und ins Deutsche übersetztes Gedicht vor, in dem es heißt:

 

"Ein Held ist nicht der, der kämpft, auch nicht der, der siegt. Ein Held ist der, der nicht zulässt, dass es dazu kommt, gegeneinander zu kämpfen."

 

 

Anschließend wurde ein Gingko-Baum als Friedensbaum auf dem Schulgelände gepflanzt.
Dieses Schulprojekt ist in München das einzige, in dem sich Schüler aktiv mit dem Thema "1914 2014 Die Neuvermessung Europas" befassen.
Es könnte beispielhaft sein für Schulen, Kirchengemeinden und Kommunen, in denen es haufenweise Kriegerdenkmäler aus der Zeit nach dem 1. Weltkrieg gibt.

 


 

10. Mai 2014

"M nchen liest - aus verbrannten B chern"

 

 

Auch am 10. Mai 2014 um 10 Uhr wurde zur Erinnerung an die B cherverbrennung auf dem K nigsplatz eine Brandspur in den Rasen gebrannt.

Zwischen 11 und 18 Uhr fand eine Lesung statt aus B chern, die von den Nazis und ihren Helfern 1933 verbrannt wurden.

 

 

Aus aktuellen Anl ssen stand die Lesung unter dem Motto "Die Waffen nieder!" Viele der verfemten Autoren schrieben Texte gegen Krieg und Militarismus, die 100 Jahre nach dem Beginn des 1. Weltkriegs hoch aktuell sind - wie z.B. "Die Waffen nieder!" von Bertha von Suttner.

 

Wolfram P. Kastner
Institut für Kunst und Forschung

 


 

Das andere Bayern

 

Verein für demokratische Kultur im Freistaat e.V.

 

M E D I E N I N F O R M A T I O N Sperrfrist:

21.2.2014, 11.00 Uhr

 

 

"Kurt Eisner - ein Bild für den Landtag"

eine politische Kunstaktion

(für Bildberichterstatter besonders geeignet)

 

 

Der Verein "Das andere Bayern" wird erneut mit einer Kunstaktion an Kurt Eisner, den Gründer und ersten Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern erinnern. (1986, 1988 und 2009 führten wir Erinnerungsaktionen durch)

 

Am 21. Februar 1919 wurde Kurt Eisner in der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße/Nähe Promenadeplatz von einem rechtsextremistischen Attentäter ermordet.

 

Wir werden am Tatort und zur Tatzeit, am Freitag, den 21. Februar 2014 um 11.00 Uhr, einen Kranz niederlegen und des ermordeten Ministerpräsidenten, Demokraten, Sozialisten und Pazifisten Kurt Eisner gedenken, der sich insbesondere für Völkerverständigung, Bildung und den Dialog von Politik und Kunst einsetzte.

 

Mehr Information hier....

 

 


 

B i t t e b e e i l e n S i e s i c h

 

 

Der Verein zur Verzögerung der Zeit

und der Künstler Wolfram P. Kastner laden Sie herzlich ein

zur E n t E i l T r a n s f o r m a n c e

 


 

26. Juni - 20 November 2013: "hier wohnte"

 

weisse Koffer

 

- Projekt zur Erinnerung an jüdische Nachbarn in Neuhausen

 

Eröffnungsveranstaltung: 26. Juni 2013, 20:00 Uhr,

Neuhauser Trafo, Nymphenburger Str. 171, Raum 306

Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nazis vor 80 Jahren begann die systematische Verfogung jüdischer Bürger. Die weißen Koffer vor einigen Häusern erinnern an vergessene Nachbarn, die vertrieben, deportiert oder ermordet wurden. Um sie wieder sichtbar zu machen, hat ein Arbeitskreis ihre Adressen recherchiert und Biografien erstellt. Die Ergebnisse der Nachforschungen werden vorgestellt.

Vortrag: Ernst Grube, Überlebender des KZ Theresienstadt

Dia-Vortrag: Wolfram P. Kastner

Im Anschluss: Rundgang zu den Standorten der Koffer-Installation

Zur Erinnerung an Frauen, Männer und Kinder, die als Nachbarn in Neuhausen lebten - bis sie ab 1933 wegen ihrer jüdischen Abstammung von den Nazis und ihren Helfern ausgeschlossen, verfolgt, beraubt, vertrieben oder ermordet wurden. Am 20. November 1941 wurden 996 Münchner Jüdinnen und Juden nach Kaunas/Litauen deportiert und 5 Tage später ermordet. Vor der Deportation in den Tod wurde ihr Leben auf den Inhalt eines Koffers begrenzt. Von vielen blieb nur ein Eintrag im Melderegister, ein Passfoto und der zynische behördliche Vermerk "nach unbekannt abgewandert".

 


 

14. Juni 2013: "MAXIM ART"

- Künstlerfilme im Maxim-Kino

 

 

"Kunstgefahr 1" und "Kunstgefahr 2" Kunst scheint mitunter gefährlich zu sein, so dass Polizei, Behörden und Gerichte dagegen einschreiten. Wie gefahrvoll Kunst im öffentlichen Raum sein darf, darum geht es in diesen beiden Filmen. beide Filme jeweils um 19:00 und 21:00 Uhr, Eintritt 5€

 


 

7. Juni - 16. Juni 2013: "Umgraben" - Festival der Regionen in Eferding

 

"GeschichteWeg"

Was hat es wirklich auf sich mit dem jüdischen Grabstein, der in die Wand des Kellerhofes eingemauert ist? Wo befand sich das Stammlager Pupping genau, und was ist dort gescheehn?. Wer waren jene Eferdinger und Eferdingerinnen, die während der NS-Zeit nach Hartheim deportiert wurden? Woher kamen die Krieger, die im Soldatenfriedhof Deinheim begraben liegen? Diese und andere Fragen stellt der Künstler und gräbt damit in Eferdings Geschichte. An fünf Plätzen in der Stadt wachsen Mauern aus dem Boden und rufen mittels Texten und Bildern Geschehnisse aus ferneren und jüngeren Zeiten in Erinnerung.

Fünf Stationen: Kirchenplatz, Stadtplatz, Schliferplatz, Keplerstraße

 


 

2. Mai - 1. August 2013:"Krieg im Frieden"

 

 

Ausstellung im Kunst- und Kulturfoyer des verdi Landesbezirks Bayern DGB Haus München, Schwanthaler 64, Haus B.4 und B.5 Mo-Fr von 07:30 bis 21:00 Uhr

 

 

 

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